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Leitbild: Unser Förderzentrum als System
Wir verstehen uns als Zentrum für alle pädagogischen Belange von hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen und deren Eltern.
Das Förderzentrum für die Bereiche Schwerhörige und Gehörlose setzt sich zusammen aus den Bereichen:
- Pädoaudiologische Beratungsstelle
- Vorschuleinrichtung
- Grundschule,
- Sekundarschule
- Klassen für Lernbehinderte
- Klassen für Mehrfachbehinderte
- Begleitung und Beratung in allgemeinbildenden Schulen
Die Bereiche sind eng miteinander verzahnt und ermöglichen nahtlose Übergänge für die Schüler. Die fachpädagogische Förderung unseres Förderzentrums orientiert sich an den Erziehungs- und Unterrichtszielen der allgemeinen Schulen. Die Durchlässigkeit von und zur allgemeinen Schule ist Prinzip. Für die Arbeit des Förderzentrums müssen spezifische technische und räumliche Voraussetzungen erfüllt sein.
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Leitbild: Öffentlichkeitsarbeit
Wir stellen Hörgeschädigte als Persönlichkeiten in ihrer Vielschichtigkeit dar. Wir vermitteln der Öffentlichkeit das gesamte Spektrum der Hörschädigung, sensibilisieren für die besondere Situation Hörgeschädigter und machen gleichzeitig auf die Angebote unserer Institution aufmerksam.
Mittel dazu sind:
- Beiträge in Presse, Funk und Fernsehen
- Vorträge und Informationsabende für Eltern, Lehrer von allgemeinen Schulen und sonstige Interessierte über das Thema Hörschädigung und das Leben hörgeschädigter Menschen
- Hospitationen von Referendaren des Landesinstitutes für Schule, die später an allgemeinen Schulen unterrichten werden
- Hospitationsmöglichkeiten für Eltern, die sich für unser Förderzentrum als Beschulungsort für ihr Kind interessieren
- Besuche von Politikern, damit sie Einblicke in unsere Arbeit im Förderzentrum gewinnen
- Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen
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Leitbild: Unsere Schule als Ort der Toleranz
Ziel unserer Schule ist es
- alle hörgeschädigten Schüler in einer Atmosphäre gegenseitigen Respekts und Wertschätzung zu fördern unter der Berücksichtigung der Heterogenität (zusätzliche Beeinträchtigung).
- Kompetenzen zur sozialen und beruflichen Integration zu vermitteln
- alle Schüler mit ihrem jeweiligen individuellen Hintergrund in einen ganzheitlichen Unterricht einzubinden.
Voraussetzungen: Transparenz, Wertschätzung und gegenseitige Akzeptanz zwischen allen am Schulleben beteiligten Personen.
Teilziel: Einführung eines Streitschlichtermodells
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Leitbild: Unsere Schule als Heimat
Ziel unserer Schule ist es, hörgeschädigten Schülern einen vertrauten, geschützten Ort zu bieten, in dem sie sich in ihrer Gemeinschaft treffen und miteinander kommunizieren können, um so eine gefestigte Identität zu entwickeln. Den Rahmen dazu bietet das Schulleben mit seinen wiederkehrenden Veranstaltungen als Beitrag zu einer Schulkultur.
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Leitbild: Persönlichkeit und Identität
1. Wir legen Wert darauf, dass unsere Schüler eine positive Identität als Hörgeschädigte entwickeln. Ein Mittel hierzu ist der Unterricht in "Hörgeschädigtenkunde".
2. Wir legen Wert darauf, dass unsere Schulgemeinschaft den Kindern und Jugendlichen das Gefühl gibt in ihrer Besonderheit angenommen und wertgeschätzt zu werden.
3. Wir sind eine Schule, die allen hörgeschädigten Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien Kommunikationsraum bietet, in dem sie sich gemeinschaftlich und individuell entfalten können.
4. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, Eigenverantwortung für ihr Lernen und Leben zu übernehmen, um ihre Identität zu stärken. Dadurch sollen sie zu selbstständigen und aktiven Mitgliedern unserer Gesellschaft werden.
5. Wir wollen erreichen, dass aufgrund unserer vorhandenen Methoden und Kompetenzen die Leistungsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler in allen Bereichen gewährleistet wird.
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Leitbild: Wissen
- Wir sind eine Schule, die jeden Schüler seiner Hörschädigung und kognitiven Begabung entsprechend fördert und fordert.
- Wir legen Wert darauf, den Schülern die Möglichkeit zu geben, einen den allgemeinen Schulen entsprechenden Abschluss zu erlangen.
- Wir sind eine Schule, die sowohl Wert auf Vermittlung von Wissen als auch auf die Ausbildung von Schlüsselqualifikationen und Methodenkompetenz legt.
- Wir sind eine Schule, die besonderes Gewicht auf die Berufsvorbereitung legt.
- Wir legen Wert darauf, unseren Schülern umfassendes Wissen über Hörschädigungen und den Umgang damit zu vermitteln
Teilziele:
- Kommunikationskompetenz
- Teamarbeit
- Handlungsorientierter Unterricht
- Erfolgreiche Teilnahme an Abschlussarbeiten
- Teilnahme an Vergleichsarbeiten
- Etablierung des Unterrichts in einer 2. Fremdsprache
- Nachmittagsangebote (Hausaufgabenhilfe, Sozialkompetenztraining)
- Weiterentwicklung der Zusammenarbeit
- zwischen Vorschuleinrichtung und Grundschule
- zwischen Grundschule und Sekundarschule
- zwischen Klassen- und Fachlehrern
- zwischen Schule und Eltern
Rahmenbedingungen:
- Klassenlehrerunterricht in der Grundschule
- jahrgangsübergreifender und klassenübergreifender Unterricht
- Personalmix (Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten usw.)
- mindestens einen stationären PC mit Internetanschluss in der Klasse
- zeitweise Doppelbesetzungen in allen Klassenstufen
- funktionierende Höranlagen
- Techniker zur Wartung der umfangreichen Spezialtechnik
(z. B. Höranlagen)
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Leitbild: Förderung von Sprache und Kommunikation
Wir bereiten unsere Schüler auf ein Leben in der Welt der Hörenden und in der Welt der Hörgeschädigten vor.
Unsere Schüler sollen - abhängig vom Hörstatus und sprachlichen, sozialen sowie kognitiven Voraussetzungen - kommunikative Kompetenzen entwickeln.
Teilziele:
- Förderung der Lautsprachkompetenz
- Förderung der Gebärdensprachkompetenz (gemäß GiSCH-Konzept)
- Förderung der Schreib-/Lesekompetenz
- Rhythmisch-musikalische Erziehung
- Förderung von hörtaktischem Verhalten
- Förderung von Kommunikationsstrategien
- Einsatz von optimaler Hörtechnik
- Einsatz verschiedener manueller Systeme
- Kontinuierliche Artikulationsförderung und Hörsprachtraining (gemäß HÖSCH-Konzept)
- Spezielles Training für CI-Kinder
- Kooperation mit Kindern aus allgemeinen Schulen in Projekten und auf Klassenfahrten
- Kontakt zu anderen Hörgeschädigtenschulen bei Projekten und Klassenfahrten
Rahmenbedingungen:
- Kontinuierliche Fortbildung für alle Kolleginnen und Kollegen in Gebärden und Hör- und Sprecherziehung
- Hörtechnik in allen Klassen- und Fachräumen
- Funktionierende individuelle Hörgeräte (regelmäßige schulinterne Kontrolle)
- Einstellung eines Technikers zur kontinuierlichen Wartung und Bereitstellung des vielfältigen technischen Equipments
- Rhythmisch-musikalische Erziehung durch eine kompetente Lehrkraft in allen Klassenstufen
- Therapiestunden für alle Klassen
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Fortbildungsplanung
Unser Kollegium bildet sich auf regionalen und überregionalen Fortbildungsveranstaltungen regelmäßig fort. Dazu gehören u.a. Angebote im fachdidaktischen und fachpädagogischen Bereich sowie bildungspolitische Veranstaltungen. Diese Fortbildungen dienen dem Erreichen unserer Ziele und der Weiterentwicklung der Methoden und Kompetenzen.
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Evaluation
Alle Teilziele und Rahmenbedingungen werden in regelmäßigen Abständen einer internen Evaluation – organisiert durch die Steuergruppe - unterzogen. Die Steuergruppe wird alle Leitbilder auf ihre Umsetzung im Schulalltag prüfen und mit allen beteiligten Personenkreisen eine Fortentwicklung für das Förderzentrum erarbeiten. Langfristiges Ziel ist es, die Leitbilder des Förderzentrums auf ihre Wirksamkeit im Schulbetrieb zu überprüfen und neue Erkenntnisse in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen.
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